Übersetzungen in höchster Qualität durch folgende Kriterien

Muttersprachler- und Spezialisationsprinzip

Meine Kernkompetenz als Übersetzer betrifft in erster Linie die Sprachen Deutsch und Italienisch und insbesondere die aktive Sprachrichtung ins Italienische. Zu meinen Arbeitssprachen gehören auch Englisch und Spanisch. Meine sprachliche Qualifikation wird durch meine Fachkompetenz im Bereich Energiewirtschaft ergänzt, die ich durch jahrelange Erfahrung in diesem Bereich und einschlägige Weiterbildungsmaßnahmen in Deutschland und Italien entwickelt habe.

Funktion und Zielgruppe

Diese zwei Informationen vom Auftraggeber über den zu verarbeitenden Text helfen mir, das Endprodukt optimal auf seine Bedürfnisse oder Wünsche anzupassen und tragen vor allem dazu bei, dass es genauso (oder sogar besser) „funktioniert“ als in der Ausgangssprache.

Eine Übersetzung kann, je nachdem wie diese zwei Faktoren sich zusammensetzen, anders gestaltet werden. Sachbücher und Artikel einer Fachzeitschrift haben z.B. vorwiegend die Funktion, den Leser zu informieren. Werbetexte zielen hauptsächlich darauf ab, die Meinung oder das Verhalten des Lesers zu beeinflussen (appellative Funktion). Arbeitsanleitungen und Gebrauchshinweise bieten Anleitungen oder Ratschläge an (instruktive Funktion), Gesetzestexte fordern zum Handeln auf oder schreiben etwas vor (direktive Funktion). Bei Verträgen und Vereinbarungen verpflichtet der Sender den Empfänger des Textes zu einer gewissen Handlung (obligative Funktion).

Eine Übersetzung sollte sich an ihrem beabsichtigten Zweck orientieren, wenn der Auftraggeber Wert darauf legt, dass beim Endprodukt die Wirkung auf den Rezipienten (Empfänger) in der Zielsprache erhalten bleibt. Die Konsequenz daraus kann z.B. sein, dass der Text „freier“ in die Zielsprache übertragen werden sollte: Der Übersetzer nimmt sich die stilistischen Freiheiten, die er als notwendig erachtet; im Extremfall erarbeitet er den Ausgangstext sogar vollständig neu. Ein klassisches Beispiel dafür ist der weiter oben genannte Werbetext, bei dem typischerweise nicht nur sprachliche Elemente, sondern auch kulturelle Inhalte übertragen werden.

Die Zielgruppe einer Übersetzung ist insofern relevant, da sie darüber Auskunft gibt, ob und in welchem Umfang der Rezipient des Textes mit dem Thema vertraut ist bzw. Hintergrundwissen besitzt. Besondere Anforderungen hinsichtlich der Zielgruppe kann z.B. die Übertragung einer Pressemitteilung in die Zielsprache haben. Der Übersetzer muss u.U. die vorliegenden Informationen filtern und eine entsprechende Vorstellung darüber haben, welche Informationen genau für die Rezipienten in der Zielsprache interessant sind und welche ggf. mit zusätzlichen Erläuterungen ergänzt werden müssen (siehe dazu auch „Die Eigenschaften der Übersetzungen von Pressetexten oder Warum wird eine Nachricht anders übersetzt?“, Farek Yücel).

DIN-Norm 2345

Mit anderen qualitätsbewussten Übersetzern teile ich die Ansicht, dass die ältere Norm DIN 2345 immer noch der beste verfügbare Standard zur Erstellung qualitativ hochwertiger Übersetzungen ist.

Die DIN-Norm 2345 für Übersetzungsaufträge wurde im Jahr 2006 durch die Norm DIN EN 15038 abgelöst. Letztere ist eine eher prozessorientierte Norm, die für den Auftraggeber Transparenz schaffen soll bezüglich der Prozesse, die zur Erstellung einer Übersetzung führen - z.B. bei der Auswahl eines qualifizierten Übersetzers für einen spezifischen Auftrag oder eines Korrekturlesers oder Lektors für die Übersetzung. Auftraggeber und Übersetzer können als freie Vertragspartner weiterhin auf die Bestimmungen der älteren Norm verweisen. Das macht m.E. allein schon deshalb Sinn, wenn man folgendes bedenkt: Es ist umstritten, ob man das durch die neue Norm eingeführte 4-Augen-Prinzip wirklich eine Qualität in ein Produkt hinein prüfen kann, die vorher nicht hineingearbeitet worden ist. Umstritten ist auch wer in diesem Fall die Verantwortung für das Endprodukt übernimmt: Das erste Paar Augen oder das zweite?

Wenn ich mich auf meine langjährige Erfahrung in der Redaktion eines Fachverlags berufen darf, würde so gesehen eher ein 6-Augen bzw. 8-Augen-Prinzip Sinn machen. Dieses bildete nämlich bei der Erstellung der italienischen Inhalte den Standard, wobei z.B. meine Übersetzung erst vom Textredakteur überarbeitet wurde, bevor sie auf meinem Schreibtisch einer weiteren Überprüfung unterworfen wurde und der Chefredakteur der Zeitschrift den letzten Schliff gab. In diesem Fall fiel es mir nicht schwer, die mir vorliegende Version der Übersetzung zu signieren, da ich die vom Textredakteur vorgenommenen Änderungen noch einmal korrigieren durfte und bei Bedarf die Gelegenheit hatte, kritische Stellen noch einmal gemeinsam mit ihm zu besprechen.

Korrekturlesen und 4-Augen-Prinzip

Vor Lieferung an den Kunden, überprüfe ich meine fertigen Übersetzungen grundsätzlich noch einmal auf Vollständigkeit, Rechtschreibfehler, Zeichensetzung und Formatierung. Bei diesem nachträglichen Arbeitsschritt wird die inhaltliche, sprachliche und formale Korrektheit aller Elemente und deren Stimmigkeit untereinander überprüft. Dabei kommt auch modernste computerunterstützte Übersetzungssoftware mit eingebauten und individuell einstellbaren Prüfungsfunktionalitäten zum Einsatz.

Kooperationspartner

Wenn das 4-Augen-Prinzip für eine von mir gelieferte Übersetzung vom Auftraggeber erwünscht ist, kann ich es gerne gegen Aufschlag anbieten, indem ich die von mir übersetzten Texte von Lektoren und Kooperationspartnern meines Vertrauens gegenlesen lasse. Da aber ich persönlich für die finale Version verantwortlich bin und dafür in Rechenschaft gezogen werden kann, behalte ich mir vor, die vom Lektor ggf. abgeänderte Version vor der Lieferung an den Kunden noch einmal gegenzulesen und bei Bedarf mit dem Lektor Rücksprache zu halten. Dem Auftraggeber muss also in diesem Fall bewusst sein, dass dies einen preislichen und zeitlichen Mehraufwand voraussetzt.

Verschwiegenheitspflicht

Als BDÜ-Mitglied bin ich dazu verpflichtet, vertraulich mit Aufträgen meiner Auftraggeber umzugehen. Die Pflicht zur Verschwiegenheit ergibt sich aus der Berufs- und Ehrenordnung des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) in der am 27.10.2007 in Berlin beschlossenen Fassung.

Qualität und Erfahrung

Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V.Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.

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